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17. August 2019

Kindermatratzen Test – Gesunder und natürlicher Schlaf für die Kleinen

 

 

 

Junge schläft auf KindermatratzeKindermatratzen sind genau auf die Bedürfnisse von Babys, Kleinkindern und größeren Kindern abgestimmt und beeinflussen die körperliche Entwicklung optimal. Kindermatratzen prägen die Gesundheit und das natürliche Schlafverhalten positiv.

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Kindermatratzen sind stabil, besitzen einen festen Härtegrad, sind besonders gut belüftet und aus schadstoffarmen oder schadstofffreien Materialien verarbeitet. In den meisten Fällen sind Kindermatratzen durchdacht ausgestattet, verfügen über einen Nässeschutz, eine Wassersperre oder aber auch über trittfeste Kanten. Die Bezüge von Kindermatratzen können fast immer abgenommen und bei 60 Grad Celsius in der Waschmaschine gereinigt werden.

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Kindermatratzen Modellarten

Auf dem Produktmarkt gibt es viele unterschiedliche Arten von Kindermatratzen. Ob im Internet oder im Fachhandel, oftmals werden Kaltschaummatratzen, Latexmatratzen oder auch Federkernmatratzen sowie Naturmatratzen, beispielsweise aus Kokos, angeboten. Die Auswahl erscheint schier unendlich, daher ist es wichtig vor dem Kauf einige wichtige Dinge zu beachten. Auch sollte man sich nicht vom Preis beirren lassen, es gibt sowohl extrem billige Matratzen als auch sehr teure Exemplare.

Mitunter der wichtigste Punkt beim Kaufen von Kindermatratzen ist auf die Verarbeitung und das Material des Kerns zu achten. Der Matratzenkern muss unbedingt atmungsaktiv sein, da Kinder, wie auch Erwachsene, in der Nacht schwitzen. Äußerst beliebt sind Baby- und Kindermatratzen aus Naturfasern, Kokos und Latex. Aber auch Matratzen mit einem Kern aus Kaltschaum erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Kaltschaummatratzen bieten einen hervorragenden Schlafkomfort und beeinflussen die Gesundheit des Kindes gesamtheitlich positiv. Im Bezug auf die Zusammensetzung der Materialien ist wichtig zu bedenken, ob das Kind an Allergien leidet.

Tipp: Hochwertige Kindermatratzen können nur dann alle positiven Eigenschaften entfalten, wenn passende Lattenroste verwendet werden, denn nicht jede Matratze passt zu jedem Lattenrost. Am besten ist es, wenn man den Lattenrost und die Matratze gleichzeitig kauft.

Richtige Größe

Kind liegt im BettKindermatratzen gibt es in vielen unterschiedlichen Größen und Ausführungen. In ein Babybett kommen in den meisten Fällen Matratzen, die 60×120 Zentimeter oder 70×140 Zentimeter groß sind. Da Babybettchen oftmals so konstruiert sind, dass sie zum Kinderbett umgebaut werden können, kann das Kind maximal bis zu 3. oder 4. Lebensjahr, je nach Größe, darin schlafen. Die nächst größeren Kindermatratzen sind dann schon so groß, wie Matratzen für Erwachsene, nämlich 140×200 Zentimeter oder 90×200 Zentimeter. Da ist es wichtig auch den passenden Lattenrost zu haben – mehr dazu bei Lattenrost Test.

Materialzusammensetzung

Wichtig beim Kauf zu beachten ist die Materialzusammensetzung der Kindermatratze. Empfehlenswert ist es eine Latex- oder Kaltschaummatratze zu erwerben. Matratzen aus Schaumstoff sind in den meisten Fällen mit Belüftungskanälen oder Luftlöchern ausgestattet und sorgen dafür, dass das Baby oder Kind während des Schlafens auf dem Bauch oder der Seitenlage ausreichend Sauerstoff erhält.

Matratzenbezug

Ein absolutes Muss ist es eine Matratze für Kinder zu erwerben, deren Bezug abgenommen und gewaschen werden kann. Praktisch ist es, wenn der Bezug mittels eines 4-Seiten-Reißverschlusses oder auch rundumlaufenden Reißverschlusses abgenommen werden kann. Eine Bezugsseite kann dann gewaschen werden, die andere kann gleichzeitig weiterbenutzt werden. Das ist vor allem dann hilfreich bei kleinen Babys und Kleinkindern, denen oft noch nachts ein kleines Missgeschick passiert. Die meisten abnehmbaren Bezüge können bei maximal 60 Grad gewaschen werden. Es gibt zudem auch trocknergeeignete Bezüge. Beim Kauf von Kindermatratzen sollte man sich hierzu eingehend informieren.

Hilfreich ist es außerdem, wenn man zwischen der Kindermatratze und dem Bezug eine wasserabweisende Einlage legt. Alternativ gibt es auch Kindermatratzen auf dem Produktmarkt, die über eine integrierte Feuchtigkeitssperre verfügen. Im Winter empfiehlt es sich eine Wollabdeckung zwischen Matratze und Bezug zu legen.

Weichheits- und Härtegrad

Kind SchläftDer Weichheits- und Härtegrad von Babymatratzen ist sehr wichtig beim Kauf zu berücksichtigen. Die Matratze sollte weder zu weich noch zu hart sein, schließlich ist eine gute Unterstützung der Muskulatur notwendig. Eine zu weiche Matratze könnte verursachen, dass das Baby beim Schlafen zu sehr in die Matratze einsackt und nicht genügend Sauerstoff erhält – dies ist insbesondere gefährlich, wenn das Baby auf dem Bauch oder in der Seitenlage schläft. Eine zu harte Matratze ist zwar weniger gefährlich als eine weiche Matratze, allerdings wird der Schlafkomfort negativ beeinträchtigt. Es empfiehlt sich also den Härtegrad vor dem Kauf auszutesten.

Trittfeste Kanten

Auch wichtig beim Kauf von Kinderbett Matratzen zu beachten ist, dass diese mit trittfesten Kanten ausgestattet sind. Die Trittkanten sorgen dafür, dass das Steigen auf die Matratze für das Kind erleichtert wird. Zudem kann das Kind weniger abrutschen. Auch sorgen die Trittkanten dafür, dass das Kleinkind, wenn es am Bettrand steht nicht nach vorne abrutscht und sich eventuell verletzt. Kindermatratzen vieler namenhafter Hersteller verfügen bereits über trittfeste Kanten, trotzdem sollte man beim Kauf auf dieses Merkmal besonders achten.

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Wassersperre und Nässeschutz

Mit einem im Bezug integrierten Nässeschutz oder einer Wassersperre ist man immer gut beraten, denn man weiß schließlich nie, wann mal etwas daneben geht. Es gibt bereits auch Babybett Matratzen, die eine eingearbeitete Feuchtigkeitssperre besitzen. Kindermatratzen, die über einen Nässeschutz verfügen sind in den meisten Fällen eher unkomfortabel auf der Haut. Daher empfiehlt es sich zusätzlich einen Vliesbezug zu erwerben. Mit einem weichen, hautfreundlichen Vliesbezug wird der Schlafkomfort nochmals um einiges erhöht.

Öko-Tex-Standard

Junge mit Teddy BärÖko-Tex-Standard-geprüfte Kinder- und Jugendmatratzen sind aus schadstoffgeprüften, hochwertigen Materialien gefertigt und besitzen in den meisten Fällen eine hohe Langlebigkeit von bis zu 7 Jahren. Darüber hinaus sind diese Matratzen auch für Kinder, die an Allergien leiden, vorteilhaft zu benutzen. Oftmals sind ökologisch geprüfte Matratzen für Kinder recht teuer, aber auf Langzeit gesehen, lohnt sich der Kauf.

Zudem wird die Gesundheit des Kindes und deren Entwicklung positiv beeinflusst. Neu auf dem Markt sind Matratzen, die einen Kokoskern besitzen. Die Liegeseiten sind aus natürlichem Latex oder Kaltschaum verarbeitet. Der große Vorteil von Latex- und Kaltschaummatratzen ist, dass diese punktelastisch sind und sich der Körperform des Kindes stets ausgezeichnet anpassen. Nebst der Matratze sollte man darauf achten, dass alle weiteren Produkte, wie Decken, Kissen, Bettlaken oder andere Bettwaren mit einem Gütesiegel versehen sind.

Fazit

Generell haben Matratzen nur eine begrenzte Lebensdauer. Die Matratzen sollte alle 4 bis 7 Jahren, je nach Langlebigkeit der Materialzusammensetzung, ausgetauscht werden. Bei Kindermatratzen sollte man aus hygienischen Gründen nicht den Fehler begehen, die Matratze ans nächste Kind oder Geschwister weiter zu geben.

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FAQ’s – Häufig gestellte Fragen über Kindermatratzen

Aus welchen Materialien werden Kindermatratzen hergestellt?

Kindermatratzen sind aus den verschiedensten Materialien gefertigt. Der Matratzenkern besteht in den meisten Fällen aus Latex, Kaltschaum, Schaumstoff oder Kokos. Praxisnahe Untersuchungen haben ergeben, dass all diese Materialien sehr gute Liegeeigenschaften gewährleisten. Besonders beliebt sind Matratzen aus Schaumstoff und Kaltschaum, weil sie vom Preis-Leistungs-Verhältnis sehr günstig sind. Qualitativ hochwertiger, aber auch wesentlich teurer, sind Kindermatratzen aus Kokos und Latex.

Wird bei der Herstellung auf schadstofffreie Materialen geachtet?

Ja, vor allem bei den sogenannten Naturmatratzen. Die Gewebe dieser Matratzen sind nicht aus synthetischen, sondern natürlichen Fasern hergestellt. Schadstofffreie Matratzen dürfen weder Schwermetalle, Pestizide, Styrol noch Formaldehyd enthalten. Kindermatratzen sollten auch mit Gütesiegeln, wie zum Beispiel dem „Öko-Tex Standard 100“ Prüfsiegel, ausgestattet sein.

Wie lange halten Kindermatratzen?

Kindermatratzen halten im Gegensatz zu Matratzen für Erwachsene nur wenige Jahre. Die Matratzen sollten spätestens alle 5 Jahre erneuert werden, wobei das Wachstum und die Gewichtszunahme des Kindes hier eine Rolle spielt. Wenn das Kind weniger als 10 Zentimeter am oberen und unteren Ende der Matratze Freiraum hat, muss eine neue Matratze her.

Ab wie viel Kilogramm Gewicht des Kindes sollte man sich für eine normale Matratze entscheiden?

Kaltschaummatratzen mit mittlerem Härtegrad in den Maßen 90 Zentimeter Breite und 200 Zentimeter Länge eignen sich bereits für Kinder ab 5 Jahren mit einem Körpergewicht zwischen 20 und 25 Kilogramm. Der Vorteil ist, dass die Matratze aufgrund der altersbedingten Wachstumsschübe nicht mehr erneuert werden muss. Mittelfeste Matratzen passen sich den Körperkonturen der Kinder gut an und unterstützen die Muskulatur im Wachstum ideal.

Welche wichtigen Punkte sollte ich beim Kauf einer Kindermatratze beachten?

Die Kindermatratze sollte frei von Schadstoffen sein, da vor allem Babys und Kleinkinder noch kein vollständig ausgebildetes Immunsystem besitzen. Ein stabiler Lattenrost ist als Schlafunterlage für Babys und Kleinkinder sehr wichtig. Die Unterseite der Matratze muss stets gut belüftet werden, ansonsten kann sich schnell Schimmel bilden und die Matratze muss ersetzt werden. Für die Matratze sollten Bezüge mit integriertem Nässeschutz gewählt werden. Ein guter Feuchtigkeitstransport garantiert ein angenehmes Schlafklima für die Kleinen.

Welche verschiedenen Größen von Kindermatratzen gibt es?

Bei Kindermatratzen liegt die gängigste Größe bei 70 Zentimetern Breite und 140 Zentimetern Länge. Diese Matratzengröße passt in fast jedes Kinderbett und gehört daher zu den meist verkauften Größen überhaupt. Ebenfalls weit verbreitet sind die Maße 60 Zentimeter Breite und 120 Zentimeter Länge.

Wie hart bzw. weich sollte eine Kindermatratze sein?

Die Matratze darf weder zu hart noch zu weich sein. Den richtigen Härtegrad auszuwählen ist also wichtig. Die Kindermatratze sollte fest genug sein, um ein zu tiefes Einsinken des Körpers zu verhindern. Als Faustregel gilt: 3 bis 4 Zentimeter Einsinktiefe sind okay. Die Matratze darf auf keinen Fall zu weich sein, da die Wirbelsäule mit einer zu weichen Matratze nicht ausreichend gestützt wird und unter Umständen Fehlbildungen begünstigt werden können.

Wie viele Jahre Garantie hat eine Kindermatratze?

Orthopädisch sinnvoll gestaltete Kindermatratzen, die aus schadstoffgeprüften, natürlichen Materialien gefertigt sind, haben eine durchschnittliche Garantiezeit von 2 bis 3 Jahren. Je nach Hersteller variiert diese Zeitspanne natürlich.

Tipps zur Produktpflege von Kindermatratzen

Nur eine saubere, stützende Kindermatratze sorgt für einen erholsamen Schlaf. Auch wenn Kindermatratzen eine Lebensdauer von circa 5 Jahren besitzen, reduziert sich die Lebensdauer, wenn man die entsprechende Pflege vernachlässigt. Auch kann die Gesundheit des auf der Matratze schlafenden Kindes stark beeinträchtigt werden.

Kindermatratze reinigen, sowie schützen mit Bezügen und Schonern

Der Matratzenkern, welcher mit einem Bezug aus Frottee, Jersey, Baumwolle oder Drell überzogen ist, verschmutzt nach einer gewissen Zeit, sei es durch Schweiß, Staub, Hautschuppen und Urin. Der Matratzenüberzug muss daher regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Damit man sich die Reinigung der Kindermatratze so einfach wie möglich gestaltet, macht es Sinn Matratzenschoner und spezielle Bezüge zu verwenden. Matratzenschoner lassen sich abnehmen und bei hohen Temperaturen in der Waschmaschine reinigen, oft sogar bei 95 Grad Celsius. Das Textil-Pflegesymbol auf dem Bezug oder Schoner sollte hierzu Auskunft geben können.

Unter Kindermatratzenbezügen sammeln sich aber auch Staub und Schmutz mit der Zeit, weshalb man die Reinigung der Matratze selbst nicht außer Acht lassen sollte. Die Matratze kann abgesaugt, mit einer Bürste gereinigt oder mit Wasser und Spülmittel sauber gemacht werden. Hierzu verwendet man am besten lauwarmes Wasser, welches mit einem Spritzer Spülmittel versehen ist. Die Matratze wird im Anschluss richtig eingescheuert und anschließend mit Wasser ausgespült. Wichtig ist, dass kein Spülmittel in der Matratze zurückbleibt und das Gewebe beschädigt. Im Anschluss macht es Sinn noch einen zusätzlichen Gewebeerfrischer zu benutzen, welcher großzügig auf das Gewebe aufgesprüht wird. Durch den Erfrischer wird die Schimmelbildung verhindert und das Gewebe vor Bakterien und entstehenden Gerüchen geschützt.

Vor dem Gebrauch muss die Kindermatratze nun ausgiebig an der frischen Luft getrocknet werden. Sie darf erst ins Kinderbett zurück, wenn sie zu 100% trocken ist.

Kindermatratze regelmäßig belüften, um Schimmel und unangenehme Gerüche zu verhindern

Die Kindermatratze muss stets ausreichend belüftet werden, damit Schimmel und unangenehme Gerüche vorgebeugt werden. Daher sollte auf jeden Fall ein Lattenrost verwendet werden, der die Matratze von der Unterseite her ausreichend belüftet und für einen guten Feuchtigkeitstransport in der Nacht sorgt. Der Raum unter dem Lattenrost sollte möglichst frei sein, damit die Luft zirkulieren kann. Spielzeug und andere Kindersachen gehören also nicht unters Bett. Auch sollte man auf die Benutzung von Schonerdecken, die zwischen Lattenrost und Kindermatratze gelegt werden, verzichten, da die Luftzufuhr durch das Textilmaterial verringert wird und Schimmelbildung begünstigt wird. Darüber hinaus sollte man daran denken die Kindermatratze alle 6 Wochen bis 8 Wochen zu wenden und die Bezüge in regelmäßigen Abständen zu wechseln.

Das Kinderbett sollte während des Lüften des Kinderzimmers auf keinen Fall abgedeckt werden, da die Feuchtigkeit, die sich in der Nacht in der Matratze gesammelt hat, nicht an die Luft abgegeben werden kann. Auf die Verwendung von wasserdichten Matratzenschonern sollte nur in Notfällen zurückgegriffen werden. Der nächtliche Schweiß kann nämlich nicht richtig abtransportiert werden, weshalb das Schlafverhalten des Kindes negativ beeinflusst wird. Einen wasserdichten Matratzenschoner sollte man nur in Ausnahmefällen benutzen.

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